“Star Trek – Into Darkness”: Kirk, Spock, Pille, Scotty und Co in 3D auf Top-Niveau

Star Trek Plakat1966 veränderte eine Fernsehserie die Welt, besser gesagt den Weltraum. Seitdem fliegt Raumschiff Enterprise durch die unendlichen Weiten des Alls, um neue Welten zu erforschen. Seit dem sind Kirk, Spock, Pille, Scotty, Sulu, Chekov und Uhura unsterbliche Leinwandhelden.

Jetzt, 47 Jahre später, fliegt die NCC 1701 immer noch über die Leinwand. Welche Filmsaga kann auf solch eine Geschichte zurück blicken? Und immer noch besinnen sich die Regisseure auf das, was einst Raumschiff Enterpreis Erfinder Gene Roddenberrys Serie so unsterblich macht: Warp-Antrieb, Phasergefechte, Beamer und den guten alten Faustkampf.

Apropos Faustkampf: Dafür zeichnet sich natürlich der gute „junge" James T. Kirk verantwortlich. Wenn Worte nichts mehr helfen, dann fliegen die Fäuste. Ganz wie früher verkörpert Kirk den wilden Draufgänger und verletzt auch mal eine ganze Reihe von Sternenflottenregeln, um seinen zweiten Offizier Spock das Leben zu retten. Kirk und Spock gehören einfach zusammen wie Pech und Schwefel.

So beginnt „Star Trek – Into Darkness" und Spock verpfeift für die Regelüberschreitungen seinen Captain Kirk im Sternenflottenhauptquartier. Spock kann eben nicht lügen. Aber eine Enterprise ohne Captain Kirk wäre wohl fluguntauglich.

Schon geht es weiter auf eine Fünfjahresmission. Nur Scotty verweigert seinen Dienst, weil neue Sprengköpfe an Bord geladen werden, von denen er lieber die Finger lassen will. Doch keine Sorge: Scotty kommt zurück, weil ein Warp-Antrieb ohne dem pfiffigen Scotty wäre eben wie eine Enterprise ohne Captain Kirk: Fluguntauglich.

„Star Trek – Into Darkness" hat es wirklich in sich. Der Streifen beginnt mit genialer 3D-Aktion, in einer Qualität, wie sie selten gesehen wird. Auf all zu viel Technik Schnik-Schnak rund um Turbolifte oder Jeffries Röhren wird hingegen verzichtet. Viel mehr konzentriert sich Regisseur J.J. Abrams darauf, den Charaktären ihren Platz einzuräumen und dazu holt er sich noch Bösewicht Khan mit in's Raumschiff.

Ein genialer Schachzug, denn Khan versteht es die Besatzung an die Wand zu spielen und Kirk, Spock, Pille und alle anderen müssen sich gründlich in's Zeug legen, ihren Widersacher zu besiegen. Zwischen dem ruhigen, hintertriebenen Khan und dem ruhigen, logisch besonnenen Spock entwickelt sich eine ganz persönliche Schlacht, die „Star Trek – Into Darkness" seine unumstrittene Kurzweiligkeit verleihen.

Alle Trekki-Fans werden sich auf den Film freuen. Alle, die mit Star Trek bisher nicht's am Hut haben, werden sicherlich genauso begeistert sein. Wer diesen Film nicht gesehen hat, verpasst ein Stück Kino-Geschichte, besser gesagt, ein Stück Zukunft, denn wir schreiben mindestens das Jahr 2264 als die Enterprise in Galaxien vordringt, die noch nie zuvor ein Mensch gesehen hat.

PS.: Da war doch noch was: Als Captain Kirk in einer der ersten Folgen (1966) von Raumschiff Enterprise Uhura ein Küsschen gab, kam es im Land der unbegrenzten Möglichkeiten zu einer Welle der Entrüstung. Ein Weißer und eine Schwarze die vor laufender Kamera eine Zärtlichkeit austauschen, das war für Amerika zu viel. Und heute? Seht selbst...

Lebt lang und in Frieden!

 

Gesehen im Kinopolis Landshut

 

Szenenbilder

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Trailer

Star Trek Trailer

 

Regie: J.J. Abrams

Darsteller: Chris Pine, Zachary Quinto, Benedict Cumberbatch...

Genre: Sci-Fi , Action , Abenteuer

Laufzeit: 130 Minuten

freigegeben ab 12 Jahren

 

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