Urabstimmung bestätigt den Kurs von Hubert Aiwanger Richtung Bundestagswahl

AllwangerHubert Aiwanger (40), hier im Bild als Gastgeber von Münchens Oberbürgermeister Christian Ude daheim auf dem Hof in Rahstorf,  scheint derzeit alles zu gelingen. Seine Partei, sein "Verein", folgt ihm fast blind. Mehr als eine Dreiviertelmehrheit der Vereinsmitglieder  hat sich jetzt für eine Fusion mit der Bundesvereinigung der Freien Wähler ausgesprochen.

Damit ist der Weg für die "Freien". die bewußt keine klassische Partei sein wollen, für eine Teilnahme an der nächsten Bundestagswahl im Herbst 2013 frei, die fast zeitgleich mit der bayerischen Landtagswahl stattfinden wird. Aiwanger spekuliert auf die anhaltende Schwäche der FDP und er will verhindern, dass Wähler zu den Randparteien abwandern oder gar nicht zur Wahl gehen. Aiwanger will Geschichte schreiben.

Für den Stimmkreis Landshut werden damit zusätzliche Kandidaten benötigt. Hubert Aiwanger wird Spitzenkandidat für die Landtagswahl. Klarer Fall. Für den Bundestag könnte womöglich der ehemalige BDI-Präsident Olav Henkel der Spitzenkandidat  werden. Es gibt sogar Gerüchte und Vermutungen, Aiwanger werbe über Dritte um Freiherr zu Guttenberg, der ja wieder auf die bundespolitische Bühne zurück will.

MdL Jutta Widmann will 2013 ebenfalls wieder in den Landtag. Die Arbeit im Maximilianeum gefällt ihr. Sie wird womöglich Dirketkandidatin im Stimmkreis Landshut und damit die Gegenspielerin von Gertraud Goderbauer (CSU) und Ruth Müller (SPD). Bei den Grünen hängt alles davon ab, ob die Kreis- und Bezirksvorsitzende Rosi Steinberger am 11. März 2012 das Kumhausener Rathaus erobern kann. Falls nicht, wird sie 2013 sicher erneut grüne Landtagskandidatin.

 Die Freien Wähler brauchen also 2013 im Stimmkreis Landshut/Kelheim auch einen zugkräftigen Bundestagskandidaten. Dieser Wahlkreis ist derzeit durch die Abgeordneten Dr. Wolfgang Götzer (CSU), Dr. Thomas Gambke (Die Grünen) und Kornelia Möller (Die Linke) repräsentiert. Für die SPD wird 2013 wohl erneut Harald Unfried (zum 4. Mal) antreten, für die FDP (zum 3. Mal) Prof. Dr. Christoph Zeitler. Dann ist 2013 auch noch mit Kandidaten der Piraten zu rechnen.

Die Landtagswahl sowie die Wahl des Bezirkstags  und die Bundestagswahl 2013 ist praktisch das Vorspiel für die Kommunalwahl im März 2014. Da werden die Bewerber (Kreistag, Stadtrat Gemeinderat) bereits nominiert sein. Das läßt einen noch  interessanteren  Wahlkampf erwarten. Im Sommer 2014 folgt ja bereits die Europawahl. Auch da wird Hubert Aiwanger eigene Kandidaten ins Rennen schicken, zumal es im Juni 2014 bei der  Europawahl  keine Fünf-Prozent-Klausel mehr gibt.

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