Die "fundierten Informationen aus erster Hand" sind entweder belanglose Phrasen ( "EU und USA machen ein Drittel des Welthandels aus"), oder Phrasen, die schlicht falsch sind. "Andere Staaten müssen sich damit den hohen europäischen Maßstäben anpassen und nicht andersherum" fabuliert Ossner, aber genau das ist es, was durch TTIP vermieden werden soll. Und, was noch wichtiger ist, Standards und staatliche Regeln sollen durch eine Paralleljustiz jederzeit einseitig beklagt werden dürfen. Von diesen nicht demokratisch legitimierten Schiedsgerichten erzählte Ossner aber nichts. - Gez. Frank Steinberger

Ich war selbst einst in der Grundschule St. Wolfgang und lernte auch das Schwimmen in diesem Becken. Um so bedauerlicher ist es nun, dass dieses nicht weiter erhalten wird. Es kann nicht sein, dass immer mehr Jugendliche in Bayern nicht schwimmen können, daher wäre es in meinem Verständnis völlig richtig, die kommunalen Schwimmbäder auch zu bezuschussen und nicht zu schließen. Ich würde aber auch hier nicht mit der Gießkanne vorgehen, sondern gezielt die Bäder bezuschussen, die auch als Schulschwimmbad genutzt werden. Falls Umbaumaßnahmen erforderlich sind, muss auch darauf geachtet werden, dass die Bäder nach Möglichkeit behindertengerecht gestaltet werden. Deshalb stößt die Entscheidung des Stadtrats für mich hier auf Unverständnis und finde die Entscheidung mehr als bedauerlich.

gez.:

Marco Altinger,

Unternehmer, 84030 Landshut

Herr Aiwanger hat in einer Hinsicht völlig recht. Der Bau der großen Stromtrassen zum Transport von Windstrom nach Bayern hilft uns hinsichtlich des geplanten Atomausstiegs keinen Meter weiter. Denn Wind weht halt leider nur zu bestimmten Zeiten in ausreichendem Maße (im Mittel ca. 1.500h von 8.765 Jahresstunden). Bayern erzeugt übrigens derzeit ca. 47% seines Strombedarfs mit den vier verbliebenden Kernreaktoren. Insofern stehen die energiepolitischen Gesinnungsethiker in Kürze vor der Wahl: Entweder man verlängert die Laufzeiten - was man scheut, wie der Teufel das Weihwasser - oder man stellt grundlastfähige Großkraftwerke her. Gas wäre eine Möglichkeit, nur gibt es dabei zwei Aspekte zu bedenken: Zum Einen macht man sich dadurch noch mehr von Energieimporten aus instabilen Weltregionen abhängig und zum Anderen kann heute niemand ein Gaskraftwerk rentabel betreiben. Das heißt, wir müssen auch die Backupkapazitäten subventionieren. Genauso sieht das mit den Speicherkapazitäten aus. Abgesehen davon, dass es hier noch keine marktreife Technologie gibt (für den Masseneinsatz), kommen die Speicherkosten auch noch dazu. Auch die müssen subventioniert werden. Deutschlands Energiewende ist ein Musterbeispiel an staatlicher Planwirtschaft, an dem Erich Honecker und Leonid Breschnew ihre wahre Freude gehabt hätten. Aber auch liberale Vordenker, wie Ludwig van Mieses, die ihre Theorie einer zum Scheitern verurteilten Planwirtschaft wunderbar bestätigt sehen könnten. - Freundliche Grüße, Alexander Putz

Weder Stromtrassen, noch Gaskraftwerke oder Wind und Sonnenstrom wären so sinnvoll und wichtig gewesen, wie Energie-Bedarfsminderungen (die Technik ist bereits seit langem vorhanden), Nutzung von Potentialen (z.B. Abwärme) und dezentrale Energieerzeugung. Alles möglich, alles bewährt und einsetzbar, aber das wollte die Politik nicht! Wieso auch immer... - Gez. Rudolf Schnur

Es ist leider richtig, dass wir derzeit von einer sozialdemokratischen Großen Koalition regiert werden und sich nicht nur in der SPD der linke Mainstream durchgesetzt hat. Die Zukunft wird jedoch zeigen, dass hier ausschliesslich mit ungedeckten Schecks gearbeitet wird. Die Rentenreformen sind völlig unfinanzierbar und werden ab 2017 zu Beitragserhöhungen und Rentenkürzungen führen. Das Mindestlohngesetz oder die Arbeitsstättenverordnung aus dem Hause Nahles entpuppen sich als Bürokratiemonster, unter denen vor allem der Mittelstand zu leiden hat. Dafür werden Unternehmer von SPD-Repräsentanten, wie Frau Fahimi oder Ralf Stegner, pauschal verunglimpft und beschimpft. Die einstmals staatstragende SPD ist weit nach links gerückt und wird in erster Linie von Leuten geführt, die in ihrem ganzen Leben noch nichts zur Wertschöpfung beigetragen haben. - Freundliche Grüße, Alexander Putz (Kreisvorsitzender FDP-Landshut)

Nachtrag: "Das neue Fremdwort "Fahimisieren" bezeichnet das umgangsspachliche Beleidigen von Steuerzahlern durch von Steuergeldern weich gebetteten Abgeordnete." (Jörg Behlen FDP Hessen) - Gez. Alexander Putz

Liebe Frau Goderbauer-Machner. Die Zusammenarbeit der Kliniken von Stadt und Landkreis wird es nie geben. Wie viele Jahre wird dies schon gefordert. Wann haben Sie denn das letzte Mal mit dem Landkreis darüber gesprochen? In der Regel wird man nicht an den Zielen sondern den Erfolgen gemessen. Die lassen aber sehr zu wünschen übrig, auch in der Klinikfrage! - Gez. I. Wagner

Es ist gut zu wissen, dass ein ehemaliger Banker und Jurist jetzt für Gesundheit zuständig ist. Wahrscheinlich hat er das richtige Parteibuch? Als Jurist und ehemaliger Banker kann man sich sicherlich auch bestens darum kümmern, dass die Vielfalt der Tier- und Pflanzenwelt erhalten bleibt. Da fehlen einem nur noch die Worte. - Gez. I. Wgner

Die Schulden Griechenlands blieben in Euro, auch bei einer "Zweitwährung" Drachme, die sich jetzt der Aiwanger so wünscht. Mit den "Hilfsgeldern" werden momentan fällige Schuldtitel abgelöst, weil sich Griechenland nicht ausreichend am Markt finanzieren kann. Ziel ist es, dass es das wieder alleine schafft - ob das gelingt ist unsicher. Wenn sich Griechenland aber eine "Zweitwährung" Drachme zulegt, dann wird es die Euro-Schulden nie bedienen können, das ist schon sicher. - Gez. Frank Steinberger

Aiwanger soll lieber beim "Opfelsaft pressen" bleiben, von Krisenpolitik in der EU hat er keine Ahnung. - Gez. Reiner Zisler

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